Hallo, Servus und herzlich Willkommen...

Mein Name ist Ferdinand Schaunig und ich möchte Euch mit meiner Seite einen Einblick in meine Landwirtschaft und vor allem in meine Yak-Familie gewähren.

Ich besitze am Fuße vom Mittagskogel, am Faakersee, in Kärnten, einen kleinen Bauernhof. Meine Landwirtschaft nutze ich hauptsächlich zur Selbstversorgung und bewirtschafte sie neben meinem Beruf als Elektromonteur.

Der Erhalt der Natur steht bei mir im Vordergrund. Mein Leben ist mit und von der Natur bestimmt.

 

Keine Nahrung ist gesünder als der Boden auf dem sie wächst.

 

Nachdem ich an einem Praktikum über Bodenkultur teilgenommen habe, bin ich entsetzt über die Bodenvergewaltigung in unserem Land. Boden ist Leben und dies gilt es zu bewahren.

Meine Tiere fressen von einem gesunden Feld. Keine Kunstdünger, kein totpflügen und das sind nur zwei Beispiele für falsche Bodenbewirtschaftung. Mein Boden lebt und das wirkt sich auf die Gesundheit und Wohlbefinden meiner Tiere aus, und letztendlich auch auf mich.

 

Warum der Yak?

Auf der Suche nach einem passenden Weidevieh kam ich auf den Yak. Der Yak kommt mit den widrigsten Umständen zurecht. Ein ganzjähriger Unterstand ist ausreichend und somit entfällt die Stallhaltung. Der natürliche Instinkt der Yak ist sehr ausgeprägt und die Vermehrung, Geburt und Aufzucht obliegt den Tieren ohne menschliches Dazutun. Die Yak-Kuh gebärt zwischen Mai und Juli und die Yak-Kälber haben genügend Zeit sich zu entwickeln, um für den darauffolgenden Winter stark genug zu sein.

 

Im Juni 2008 war es dann soweit!

Nero und Pauline kamen auf meinen Hof. Geballte Kraft und unendliche Ruhe in einem Wesen vereint und das auf meiner Weide. Am 15.11.2014 kaufte ich Cora, eine Anfangs sehr scheue Yakkuh, doch nach nur kurzer Zeit hat sie sich sehr gut in die Herde eingelebt.

Bis dato konnte ich mich über folgenden Nachwuchs freuen:

2011 Amanda
2012 Leo
2013 Campino
2014 Dorothe
2015 Enrico, Felix
2016 Ginger, Hope, Inka
2017 Jony, Kami
2018 Leon, Matteo
 
 

 

Der Gebetsbaum

Um ein Hauch Tibet nach Kärnten zu holen errichtete ich mit Hilfe von guten Freunden einen tibetischen Gebetsbaum. Getreu dem buddhistischen Glauben nach, sollte der Baum drei Ausleger am Hauptstamm besitzen und mit Gebetsfahnen behängt werden.

Die Zahl fünf spielt im tibetischen Buddhismus eine zentrale Rolle und verkörpert die vier Himmelsrichtungen sowie das Zentrum. Beginnend mit blau (Himmel), weiß (Wolken und Reinheit), rot (Element Feuer), grün (Element Wasser), gelb (Element Erde).